Implantologie: Festsitzender Zahnersatz
mit künstlichen Zahnwurzeln
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den meisten Fällen eine herausnehmbare Versorgung überflüssig machen. "Selbst nach jahrelangem Zahnverlust und bei wenig vorhandener Knochensubstanz können wir mit den heutigen modernen Kenntnissen und Methoden der Implantologie fast jedem Patienten wieder zu eigenen Zähnen verhelfen", weiß Dr. Oberbeckmann, "egal, ob es sich um einen einzelnen Zahn oder die Wiederherstellung eines ganzen Gebisses handelt." Vor jeder Behandlung steht zunächst das ausführliche Gespräch mit dem Patienten, bei dem Behandlungsmöglichkeiten und -alternativen aufgezeigt werden.
Der große Vorteil von Zahnimplantaten ist, dass nur der Zahn ersetzt werden muss, der verloren gegangen ist. Benachbarte Zähne bleiben daher, anders als etwa bei Brücken, unbeschadet und in ihrer Substanz erhalten. Die neue, künstliche Zahnwurzel besteht aus dem biologisch verträglichen Material Titan. Ein Zahnimplantat schützt den vorhandenen Kieferknochen vor dem Schrumpfen und sorgt dafür, dass sich das Zahnfleisch nicht abbaut. Anschließend wird auf dem Zahnimplantat die Zahnkrone befestigt, die im eigenen Labor nach ästhetisch-funktionalen Ansprüchen präzise angefertigt wird.
Voraussetzung für eine lange Lebensdauer des Zahnimplantats ist ein intakter Kieferknochen. Doch nicht immer ist das optimale Knochenvolumen vorhanden. In diesen Fällen geht eine Knochenaufbau-Behandlung voraus, bevor das Zahnimplantat gesetzt werden kann.
