Sichere Behandlung beim Spezialisten für Oralchirurgie

Das oralchirurgische Fachgebiet erstreckt sich auf die Chirurgie der Zähne, des Mundes, der Kiefer sowie des benachbarten Gewebes. Die Oralchirurgie weist ein enorm breites Behandlungsspektrum auf, das von der Entfernung der Weisheitszähne über die Wurzelspitzenresektion bis hin zu Kiefernhöhlenoperationen und Speicheldrüsenbehandlungen führt. Dabei ist die Oralchirurgie hochspezialisiert. Um als Oralchirurg arbeiten zu können, bedarf es deshalb auch einer vierjährigen Weiterbildung auf dem Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie.

Die Oralchirurgen der Zahnklinik Essen bilden sich auch im Anschluss daran ständig fort, um unsere Patienten stets nach neusten medizinischen Erkenntnissen und Behandlungsmethoden sicher zu behandeln. Informieren Sie sich hier über verschiedenste Felder, Diagnosen und Behandlungsmethoden, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Weisheitszähne

Bei sehr vielen Menschen gibt es einfach nicht genug Raum im Kiefer für ein gesundes Wachstum der sogenannten Weisheitszähne. Oft genug werden diese späten vier Zähne (der Zahnarzt nennt sie die „dritten Molaren“) auch teilweise oder ganz vom Knochen eingeschlossen. Zudem ist auch die Richtung des Zahnwachstums der Weisheitszähne oft unbefriedigend: Sie sind manchmal horizontal oder vertikal verlagert, also geneigt. So wachsen sie unweigerlich in die falsche Richtung und bereiten dann zunehmend Probleme. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnostik wichtig, denn mit der Zeit steigt das Risiko von Komplikationen. So ist es nicht verwunderlich, dass Weisheitszähne häufig schon im Alter zwischen 14 und 23 Jahren gezogen („extrahiert“) werden.

Spätestens aber, wenn Weisheitszähne Ärger oder Schmerzen bereiten, gilt es, sie zu extrahieren, also zu entfernen. Ist ein Zahn bereits in die Mundhöhle durchgebrochen, kann er konventionell gezogen werden (Extraktion). In anderen Fällen, wenn die Weisheitszähne noch vollständig oder teilweise im Kieferknochen stecken bleiben, ist ein kleiner operativer Eingriff nötig.

Aber Sie brauchen keine Angst zu haben, denn die Zahnklinik Essen ist nicht nur auf Seiten moderner oralchirurgischer Diagnose- und Operationsverfahren bestens aufgestellt. Sie bietet Ihnen auch die Möglichkeit, einen notwendigen Eingriff nicht nur mit örtlicher Betäubung, sondern auch unter Sedierung oder sogar Vollnarkose durchführen zu lassen. Wenn Sie also möchten, spüren Sie rein gar nichts. Die Experten der Zahnklinik Essen beraten Sie gern zu diesem Thema.

Zahnverlagerung und Zahnretention

Bei manchen Patienten haben sich Zähne im Kiefer so verlagert, dass sie nicht in die vorgesehene Position hineinwachsen, sondern sich eine andere und leider falsche Richtung suchen. Problematisch werden verlagerte Zähne zudem, wenn sie dem normalen Wachstum andere Zähne im Weg stehen, Entzündungen hervorrufen oder eine Geschwulst bilden.

Bei einer Zahnretention hingegen handelt es sich beim Übergang von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen um das Phänomen eines Zahnes, der nicht oder zumindest nicht zeitgerecht durchbrechen will und vielleicht noch dazu in eine falsche Richtung wandert.

Und neben Patienten, die in ihrer Anlage einen Zahn zu wenig haben, gibt es auch diejenigen, die einen zu viel haben.

Die Ursache für all diese Phänomene sind Entwicklungsstörungen. Für den Oralchirurgen jedoch ist zum Beispiel die operative Entfernung solcher Zähne unproblematisch. Patienten können, je nach Komplikationsgrad, mittels örtlicher Betäubung oder auch Vollnarkose versorgt werden.

Parodontalbehandlung

Die bakteriell bedingte Entzündung bei einer Parodontose und die erfolgreiche Behandlung gehören mit in das Fachgebiet des Oralchirurgen. Wir haben die Ursache, die Behandlungsmethodik und unser Fünf-Stufen-Programm hier eingehend für Sie beschrieben.

Wurzelspitzenresektion

Sehr ausführlich haben wir für Sie Informationen zum operativen Verfahren der Wurzelspitzenresektion im Bereich Endodontie aufbereitet.

Zahnfleischkorrekturen

Die Empfindlichkeit bei heiß oder kalt kennen viele Patienten. Nicht selten liegt das auch an zurückgegangenem Zahnfleisch und entsprechend langen Zahnhälsen. Auch Berührungen können dann schon Schmerzen verursachen. Ganz abgesehen davon entsprechen lange Zahnhälse auch nicht unserem ästhetischen Empfinden. Hier kann ein mikrochirurgischer Eingriff unter örtlicher Betäubung helfen, die Ursachen zu beseitigen.

Mundschleimhaut- und Kieferentzündungen

Starke Schmerzen, manchmal auch Fieber und Schwellungen im Gesicht, so äußern sich akute Entzündungen allzu oft. Verantwortlich sind in der Regel Mundbakterien, die verschiedene Teile Ihres Mundraums befallen können.

Wenn Patienten an entzündlichen Erkrankungen ihrer Mundschleimhäute oder der Kieferknochen leiden, leitet der Oralchirurg die Diagnostik ein, für die gegebenenfalls eine Gewebeprobe notwendig sein kann, um zu einem sicheren Befund zu gelangen. Je nachdem, wie dieser ausfällt, kommen als therapeutische Maßnahmen sowohl die Gabe von Medikamenten als auch chirurgische Eingriffe infrage. Manche Entzündungen müssen auch schnell oralchirurgisch eröffnet werden, dann ist gegebenenfalls auch die Gabe von Antibiotika angezeigt.

Wie so oft gilt auch bei Entzündungen: Je früher diese diagnostiziert sind, umso schneller kann der Behandlungserfolg eintreten. Zögern Sie also nicht, uns anzusprechen, wenn Sie selbst Veränderungen bemerken.

Kiefergelenkerkrankung

Wenn es beim Kauen häufiger im Kiefergelenk knackt und Sie über Schmerzen im Gesicht oder an den Ohren klagen, liegt eventuell eine Kiefergelenkerkrankung vor. Auch hierbei gilt: Je frühzeitiger Sie uns bei diesen Anzeichen aufsuchen, desto besser sind die Heilungschancen. Die gute Nachricht: Chirurgische Eingriffe sind eher selten nötig. Vielmehr sorgen Aufbissschiene, Entspannungsübungen und Massagen für wiederkehrendes Wohlbefinden. Allerdings muss der Ursache natürlich auf den Grund gegangen werden: Haben Sie eine Fehlstellung der Zähne, liegt ein sogenannter falscher Biss vor oder sorgen vielleicht fehlende Zähne für Ihr Ungemach? Unsere Oralchirurgen beraten Sie gern.

Orthopädische Chirurgie bei Fehlstellung des Kiefers

Bei manchen Menschen haben sich Unter- oder Oberkiefer vorverlagert und so für eine Fehlstellung gesorgt. Nach eingehender Analyse kann der Oralchirurg hier korrigierend eingreifen, wobei der Patient normalerweise unter Vollnarkose behandelt wird.

Lasertherapie

Die Lasertherapie eröffnet heute vielfältige Möglichkeiten der Behandlung des Gewebes, so zum Beispiel bei der Entfernung von (kleineren) Aphthen oder (größeren) Geschwülsten: Sehr häufig wird sie auch bei der Behandlung der gefährlichen Parodontose eingesetzt. Für den Patienten ist diese Methode gegenüber anderen Verfahren weitaus angenehmer und wird in der Zahnklinik Essen ganz selbstverständlich eingesetzt.

Speicheldrüsenbehandlung

Hat sich die Speicheldrüse entzündet oder ist ihr Drüsenausführungsgang verstopft, entstehen besonders während des Essens unangenehme Schwellungen und gegebenenfalls Schmerzen. Eine Entzündung kann medikamentös behandelt werden, die Verstopfung jedoch wird in der Regel unter örtlicher Betäubung chirurgisch behandelt.

Behandlung von Risikopatienten

Nicht wenige unserer Patienten zählen zu den sogenannten Risikopatienten, was sich etwas schlimmer anhört, als es eigentlich ist. Wichtig ist vor allem, dass der Zahnarzt beziehungsweise der Oralchirurg Kenntnis darüber hat, wenn ein Patient zum Beispiel regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen muss, unter Blutgerinnungsstörungen oder gar einer schweren Herzerkrankung leidet. Dann nämlich kann der Oralchirurg mit seiner Fachkenntnis mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten berücksichtigen, das richtige Lokalanästhetikum bestimmen, seine chirurgischen Techniken den individuellen Bedürfnissen des Patienten anpassen und mit speziellen Nachbehandlungsmethoden Blutungsrisiken vermeiden.

In der Zahnklinik Essen kommt mit der direkten Anbindung an das Elisabeth-Krankenhaus ein weiterer wichtiger Baustein bei der Behandlung von Risikopatienten hinzu. Denn durch den direkten Zugriff auf dessen erfahrenes Anästhesieteam wie auch die Kooperation mit dem dortigen Herzzentrum ist stets allergrößte Sicherheit gewährleistet.